- Vodafone kündigt für 2026 eine Ausbau-Offensive mit rund 10.600 Baumaßnahmen an.
- Ziel: Funklöcher schließen und die 5G-Abdeckung auf 96 % der Haushalte bis Ende 2026 erhöhen.
- Neu ist der großflächige Einsatz von Open RAN (Hardware und Software von mehreren Herstellern kombinierbar).
- Startpunkt soll im Frühjahr Wismar sein, als erste „Open-RAN-Stadt“.
- Zu Ericsson und Nokia kommt Samsung als zusätzlicher Technikpartner hinzu.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Warum die Meldung für Ihren Empfang wichtig ist
Mobilfunk ist wie eine Autobahn: Wenn zu viele gleichzeitig fahren oder eine Spur fehlt, staut es. Vodafone will 2026 viele neue „Spuren“ bauen und dabei eine Technik nutzen, die den Ausbau flexibler machen soll. Das kann für Sie vor allem dort spürbar werden, wo heute noch Funklöcher nerven oder 5G schwankt.
Quellenlage: recht klar und konsistent
Die Informationen stammen aus Januar 2026 und sind über mehrere Berichte hinweg sehr ähnlich. Im Kern stützen sie sich auf Aussagen von Vodafone und greifen diese in Tech-Medien auf. Widersprüche sind nicht erkennbar, Details wie Zeitplan und Umfang werden weitgehend gleich beschrieben.
Was Vodafone und Beobachter dazu sagen
Vodafone stellt den Ausbau als Schritt Richtung Zukunft und mehr Flexibilität dar. CEO Marcel de Groot wird sinngemäß zitiert: „Wir schalten im Mobilfunk auf Zukunft…“ und Vodafone wolle „das flexibelste Mobilfunk-Netz der Republik“ bauen.
Medien ordnen Open RAN vor allem als Baukasten-Prinzip ein: Komponenten verschiedener Anbieter lassen sich kombinieren. Mehrere Berichte betonen zudem den Vergleich zu 1&1, das Open RAN in Deutschland früher eingesetzt hat.
Was das für Sie als Nutzer im Alltag bedeutet
Wenn Sie in einer Region wohnen, in der das Netz heute Lücken hat, ist das die wichtigste Nachricht. Mehr Standorte und Modernisierungen erhöhen die Chance, dass Telefonate stabiler sind und Daten nicht mehr „abreißen“.
Wenn Sie viel unterwegs streamen, navigieren oder Videocalls machen, geht es vor allem um Kapazität. Mehr 5G und zusätzliche Technik an Masten kann Engpässe entschärfen, etwa zu Pendlerzeiten oder bei Events.
Worst Case vs. realistisches Szenario: Der Worst Case wäre, dass neue Technik anfangs nicht reibungslos zusammenspielt. Realistischer ist: Verbesserungen kommen schrittweise, je nachdem, wann Ihr Standort dran ist.
Was Sie jetzt konkret tun können
- Netz in Ihrer Gegend prüfen: Wenn es bei Ihnen regelmäßig hakt, notieren Sie Ort und Uhrzeit. Das hilft bei späteren Störungsmeldungen.
- 5G am Handy aktivieren: Falls Ihr Tarif und Gerät 5G können, prüfen Sie die Einstellung. Sonst sehen Sie Verbesserungen oft nur teilweise.
- Geduld beim Timing: Ausbau wirkt nicht über Nacht. Sinnvoll ist ein Check in ein paar Monaten, ob sich an den typischen Problemstellen etwas ändert.
- Bei Dauerproblemen melden: Wenn es weiterhin Aussetzer gibt, melden Sie es beim Anbieter. Ausbaupläne sind gut, aber Ihre „Problemstelle“ muss auch wirklich adressiert werden.
Unsere Einschätzung: eher positiv
Positiv, weil Vodafone den Ausbau in großem Umfang ankündigt und mit Open RAN auf mehr Flexibilität setzt. Das kann den Netzausbau robuster machen, weil man weniger an einen einzelnen Hersteller gebunden ist.
Entscheidend wird die Umsetzung: Für Sie zählt am Ende nicht die Technik, sondern ob Empfang und Tempo an den typischen Orten besser werden.
Was das im Markt verändern kann
Mit Samsung als zusätzlichem Partner wird der Kreis der Ausrüster breiter. Das kann Wettbewerb fördern und die Abhängigkeit von wenigen großen Lieferanten senken.
Open RAN wird außerdem zum Signal an den Markt: Wenn ein großer Anbieter es breit ausrollt, steigt der Druck auf andere Netzbetreiber, bei Flexibilität und Tempo mitzuhalten.
Wie es 2026 weitergehen dürfte
Für 2026 ist ein starkes Bautempo angekündigt, inklusive großflächigem Open-RAN-Einsatz. Wenn die Integration stabil läuft, könnten in den nächsten Jahren deutlich mehr Standorte nach diesem Prinzip entstehen.
Für Sie heißt das: Verbesserungen kommen in Wellen. Manche Regionen merken es früh, andere erst später - je nach Priorität im Ausbauplan.
Weiterführende Hilfe: so bleiben Sie handlungsfähig
- Wenn Sie Funklöcher dokumentieren: Speichern Sie Beispiele (Ort, Zeit, Problem). Das macht Support-Anfragen deutlich schneller.
- Wenn Sie Geräte vergleichen: Achten Sie darauf, dass Ihr Smartphone die in Deutschland üblichen 5G-Frequenzen unterstützt.
- Wenn Sie Tarife prüfen: Schauen Sie, ob 5G im Tarif enthalten ist und ob Datenvolumen zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.
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